Magenverkleinerung: welche Methoden sind sinnvoll?

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Wer mollig ist kann mit Kaloriensparen und Sport abnehmen. Gegen extremes Übergewicht kommt man auch nur mit radikaleren Methoden an. Die besten Ergebnisse verspricht eine Magenverkleinerung. Rund 2.500 Personen unterziehen sich in Deutschland jährlich einer solchen OP. Neben der chirurgischen Entfernung von Magenteilen, dem Bypass oder einem Magenband kommt dabei vor allem der Magenballon zum Einsatz, mit dem sich das Aufnahmevermögen des Magens auf schonende Weise reduzieren lässt. Effektiv sind alle diese Methoden. Für welche Patienten die jeweiligen Verfahren geeignet sind, erklären etwa die Experten vom gastriccenter.de. Tipp: Dort kann man sich auch den operativen Ablauf anschauen.

Die buchstäblich einschneidendste Verkleinerung ist die Schlauch-OP. Unter dem Messer eines erfahrenen Chirurgen werden bis zu 70 Prozent des Magenvolumens einfach entfernt, bis nur noch ein schlanker Schlauch vorhanden ist. Dieser nimmt nicht nur weniger Nahrung auf – durch die Magenverkleinerung werden auch weniger Hungerhormone produziert, so dass der Appetit der Operierten deutlich nachlässt. Als dauerhafte Lösung kann außerdem der Mageneingang direkt mit dem Dünndarm verbunden werden. Folge: Lebensmittel werden schlechter verwertet. Nachteil: Die Patienten müssen nach der OP lebenslang Vitamine und Co künstlich zuführen.

Bei jungen Betroffenen ist ein solcher Eingriff zu radikal. Dort setzen die Ärzte mehrheitlich auf umkehrbare Maßnahmen zur Magenverkleinerung. Infrage kommt das Magenband, eine variabel veränderbare Schlinge aus Silikon, die den Magen verkleinert. Oder der Magenballon, den der Arzt einfach im Rahmen einer Magenspiegelung einsetzt. Durch sein Volumen signalisiert er, dass der Magen immer voll ist. Wie es funktioniert, zeigt etwa mein-magenballon.de.

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