Essverhalten der Deutschen: was könnten wir besser machen?

Deal Score0
Deal Score0

Im Vergleich zur Kost der sechziger und siebziger Jahre kommen heute wesentlich gesündere Lebensmittel auf den Tisch. Frisches Obst, Salat und Gemüse sind so beliebt wie nie zuvor. Und auch an der Fleischtheke werden vor allem fettarme Sorten nachgefragt. Dennoch lässt sich das Essverhalten der Deutschen noch verbessern. Einen Trend, den Ernährungsforscher mit Sorge betrachten, ist zum Beispiel das mobile Essen. Fast Food, salzige Snacks, Gummibärchen, Coffee to go – was wir unterwegs in uns hineinschlingen, gehört eher zu den ungesunden Dingen.

Auch wenn die Auswahl an gesunden Lebensmitteln und das Bewusstsein für ausgewogene Ernährung noch nie so gut waren, nimmt das klassische Kochen und Essen in der Familie ab. Die aktuelle Ernährungsstudie von nestle.de belegt: ein voller Terminkalender und der Zwang zur Flexibilität diktieren das Essverhalten der Deutschen immer stärker. Mit dem schnelllebigen Alltag haben auch die Mahlzeiten ihre Muße verloren.

Als Gegentrend beobachten wir im Fernsehen einen Boom an Kochshows, die diesen Wunsch nach Zeit und Ruhe beim Essen befriedigen sollen. Hinzu kommt ein steigendes Interesse an regionalen Produkten, möglichst in Bioqualität, die neben gesundheitlichen Aspekten zugleich ein Heimatgefühl vermitteln. Kein Wunder also, dass die Deutsche Gesellschaft für Ernährung unter ihren 10 Regeln für eine gesunde Ernährung auch Muße und Genuss beim Essen auflisten. Um das Essverhalten der Deutschen insgesamt positiv zu beeinflussen, kann jeder Einzelne etwas tun. Infomaterial kann man etwa von der Webseite der dge.de herunterladen. Und auch Lehrer, Ernährungsberater und Co. finden hier aktuelle Medien. Tipp: Spannende Lektüre verspricht ebenfalls die Nationale Verzehrsstudie II, nachzulesen bei was-esse-ich.de.

sahneherz.de
Logo