Ernährung: Vitamine in Pillenform kaufen?

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Leben wir immer ungesünder? Oder treibt uns nur das zunehmende Bewusstsein für Gesundheit in die Apotheken? Klar ist: Der Handel mit Nahrungsergänzungsmitteln wächst; immer mehr Menschen nehmen neben ihrer normalen Ernährung Vitamine in Pillen- oder Pulverform zu sich. Ob Schwangerschaft oder Wechseljahre, Kindheit oder Alter – in manchen Lebensphasen kann man nach Ansicht der Hersteller nicht mehr ohne Medikamente überleben. Und wer nicht gerade krank ist, soll sich durch Vitamine und Co. vorsorglich schützen. Aber was ist dran an den Produkten, welche sind tatsächlich sinnvoll?

Den aktuellen Stand der Forschung zeigt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Auf ihrer Webseite dge.de gibt sie Infos zu den einzelnen Vitaminen und nennt Richtwerte für die Zufuhr. Das Credo lautet dabei: Vitaminmangel ist hierzulande selten, aber in bestimmten Situationen kann die Ernährung Vitamine nicht in ausreichender Menge bereitstellen. So raten die Experten zum Beispiel, Vitamin D in den Wintermonaten durch Pillen zuzuführen. Und auch bei der Versorgung mit Folsäure sehen sie Schwächen.

Besonders wichtig ist die Nährstoffzufuhr bei chronisch Kranken und älteren Menschen, deren Stoffwechsel manche Vitamine nicht mehr so gut aufnehmen kann. Bei chronischen Darmkrankheiten kann etwa die Fettresorption gestört sein. Dadurch entsteht rasch ein Mangel an den fettlöslichen Vitaminen A, D und E. Senioren können zudem B12 nur noch eingeschränkt verwerten. Um den Bedarf zu decken, sollten sie der Ernährung Vitamine in Pillenform zufügen. Gleiches gilt für Veganer, die sich bei vebu.de detailliert über geeignete Produkte informieren können. Tipp: Viabiona.com vertreibt Vitamin B12 als Tablette, die unter der Zunge zergeht und direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen wird.

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